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Auf dem Damm nach Helmsand

Die Haut der Welt so grau wie Himmels Haut.
Die Zeile Deich beschreibt, mit einem Grate,
das ganze Feste, fern und im Ornate
der Windverformung niedrig hergestaut.

So weit gekommen: kaum ein Atmen weit.
Am Stack beginnt, von Möwenruf beschieden,
geringer Hinterlassenschaft der Tiden
Vergang in Sprüchen gegen Endlichkeit …

gerinnt wohl wann zu Nebel überm Watt.
Darinnen treiben leicht erkennbar Schatten,
verrenken sich im stummen Ringelreihn.

Kein Ahnen, was es zu bedeuten hat,
woher die Wesen ihren Willen hatten …
ihr Tanz scheint end- wie anfangslos zu sein.

    für Karl P. Grune
    April 1963 / Mai 2008

*
Meiendorfer Druck Nr. 63
(2008)

Robert Wohlleben
On a Wing and a Prayer
Zwölf Sonette
Zwei Schachteln für Schwefelhölzer von Tatjana Potemkin

16 Seiten Oktav ohne Umschlag (100 Exemplare)

Bestellung im Elektro-Laden

Das neuerliche Dutzend »Gelegenheitsgedichte für Familienfeiern« umfaßt neben mehr oder weniger Erbaulichem auch ausgesprochen Bauliches und wieder einen Abschiedsgruß (ach!). Und am Ende die Selbstanrede.

     
 

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