Heinz Ohff schreibt zu Klaus M. Rarischens »An mich«:

Begleitet an Kunst hat mich ansonsten nur Ihr Rekordsonett als Antwort auf ein Gedicht von Robert Wohlleben auf sich selbst (eine, wie ich finde, vorzügliche Idee!). Daß Ihnen die Niederschrift »unglaublich leicht« fiel, merkt man dem Gedicht an. Es besitzt eine Selbstverständlichkeit der Wortwahl und einen inneren Eigenrhythmus, den man heutzutage nur noch sehr, sehr selten findet. Es ist vielleicht nicht Ihr wichtigstes, wohl aber eines Ihrer wie selbstverständlich so und nicht anders herausgeschleuderten Sonette. Man sieht Sie als Läufer auf der Sonettbahn, und diese paßt sich Ihnen so an, daß es keinen Unterschied mehr gibt zwischen Ihnen und eben dem Gedicht. Gibt es größere Höhepunkte in der Lyrik?

29. Januar 1999

          
            Heinz Ohff bei fulgura frango